Quantum Computer in Data Center - Stock Image

Quantenrechner stellen konventionelle Computer in den Schatten. Das gilt vor allem bei komplexen Aufgaben, für die viele Daten ausgewertet werden müssen. Zum Beispiel bei der Wettervorhersage, Routenplanung, Verschlüsselung, oder bei der Datenbanksuche.

Ein Problem bei der Entwicklung von Quantencomputern ist die Störanfälligkeit. Denn sie rechnen mit sogenannten „Quantenzuständen“ kleinster Teilchen. Jedes Teilchen repräsentiert dabei eine Informationseinheit: ein „Quantenbit“, oder „QuBit“ – die Quantenversion des klassischen Bit.

Während des Rechenvorgangs sollen die Teilchen – zum Beispiel ein Elektron – in einem Zustand bleiben, der „Superposition“ heißt. Aber die kleinste Störung kann das Teilchen aus diesem Zustand herausholen.

Es gibt jetzt eine neue Methode, um mehrere solcher Teilchen zu einem „großen Qubit“ zusammenzufassen. So ein Großes Qubit ist viel weniger anfällig für Störungen, als ein einzelnes Teilchen. Erst vor kurzem haben Wissenschaftler in Österreich den Praxistest dafür erbracht, dass große QuBits auch zum Weiterrechnen verwendet werden können!

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Quellen:
Pressemitteilung der Universität Insbruck
Fachartikel

Foto:
DP, Adobe Stock