Mikroplastik: Entwarnung für Miesmuscheln? [video]

In GEOMAR-Kulturkammern setzte Thea Hamm Miesmuscheln 42 Wochen lang verschiedenen Konzentrationen von Mikroplastik aus.

Man hört ja ständig von Mikroplastik, aber wie gefährlich das wirklich für die Umwelt ist, ist noch gar nicht geklärt.

Skript:

Ist Mikroplastik schlimm für Miesmuscheln?

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Was Makroplastik mit Tieren anrichtet, sehen wir ja immer wieder in furchtbaren Fotos. Mikroplastik sind Teilchen, die kleiner sind als 5mm. Was die zum Beispiel mit Meerestieren machen, weiß man garnicht genau. Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben sich angeschaut, wie sich Mikroplastik auf Miesmuscheln auswirkt.

Über 42 Wochen hinweg verfolgten sie das Wachstum von Miesmuscheln bei realistischen Konzentrationen unterschiedlich geformter Mikroplastikteilchen. Erst gegen Ende der 42 Wochen machten sich Effekte von Mikroplastik auf die Gesundheit der Tiere bemerkbar. Miesmuscheln sind also vermutlich nicht durch Mikroplastik bedroht. Eine Entwarnung für andere Arten ist das aber nicht zwangsläufig.

Sollen wir uns das mal im Detail anschauen, und mit den Forschenden sprechen? Dann teile diese Meldung und tagge @expidforschung! Tschö!


Pressemitteilung von Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Foto: Jan Steffen/GEOMAR
Bildbeschreibung: In GEOMAR-Kulturkammern setzte Thea Hamm Miesmuscheln 42 Wochen lang verschiedenen Konzentrationen von Mikroplastik aus.

Musik: Sven Laux