Schwarm-Kommunikation bei Blitzlichtfischen

Der Blitzlichtfisch lebt in Schwärmen im Pazifischen Ozean in einer Tiefe von bis zu 400 Metern.

Um Handlungen zu synchronisieren, müssen Schwarmtiere wissen, wo ihre Artgenossen sind und ob alles in Ordnung sind. Fische, die in der Dunkelheit leben, haben dafür eine besondere Anpassung.

Skript:

Schwarmkommunikation bei Blitzlichtfischen

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Fische suchen oft Schutz in der Masse. Sie kommen dicht zusammen, koordinieren ihre Bewegungen und bilden so einen Schwarm. Blitzlichtfische bewegen sich zudem in der Dunkelheit. Ihren Namen verdanken sie einem Leuchtorgan, mit dem sie Blinkmuster erzeugen können.

Dabei dienen die Leuchtsignale nicht nur dazu sich gegenseitig zu finden, wie das Team um Peter Jägers und Stefan Herlitze von der Uni Bochum herausfand. Im Experimentiertank näherten die Tiere sich einer Blitzlichtattrape vor allem bei schneller Blinkrate. In freier Wildbahn erzeugten die Tiere selbst dann eine hohe Blinkrate, wenn sie gestresst waren. So könnten die Tiere bei Nacht oder in der Tiefsee Gefahr miteinander kommunizieren und dann koordiniert dichter zusammenrücken.

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Tschö!


Quelle: Ruhr-Universität Bochum
Foto: © Stefan Herlitze, RUB-Lehrstuhl Allgemeine Zoologie und Neurobiologie

Musik: Sven Laux