Paradoxon der Schwachen Jungen Sonne [video]

Die erdgeschichtliche Frühzeit rund um die Entstehung des Lebens ist immer ein faszinierendes Thema.

Ähnliches Thema: 3,5 Milliarden Jahre altes Futter?

Skript:

Paradoxon der Schwachen, Jungen Sonne

Wir suchen nach Themen für unseren Podcast „Expedition in die Forschung“ und Du kannst mitreden! Wie wäre es hiermit?

Vor drei Milliarden Jahren schien die Sonne so schwach, die Ozeane der Erde hätten gefroren sein müssen. Waren sie aber nicht. Warum?

In den Tiefen des indonesischen Towuti-Sees ist es fast so, wie in den Meeren der Erde vor 3 Milliarden Jahren: kein Sauerstoff im Wasser, dafür viel Eisenoxid. Ein internationales Team um Jens Kallmeyer vom Deutschen Geo Forschungs Zentrum Potsdam hat sich nun die Stoffwechselprodukte der Mikroben im Towuti-See angeschaut.

Überraschend: die Mikroben produzieren Methan. Dass Treibhausgase wie Methan für das Paradoxon der schwachen, jungen Sonne verantwortlich sein könnten, ist bereits länger im Gespräch. Aufgrund von Studien im Labor hatte man aber CO2 erwartet, nicht Methan.

Spannendes Thema? Dann teile diesen Beitrag und tagge @expidforschung!

Tschö!


Quelle: GeoForschungsZentrum Potsdam, GFZ
Bild: Sean Crowe, UBC

Musik: Sven Laux