Markus Breig, KIT

Hormone im Wasser können die Fortpflanzung von Fröschen stören; ändern aber nicht deren sexuelle Orientierung.


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Hormone im Abwasser unschädlich machen.

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Für medizinische Zwecke verwenden wir Steroidhormone – und die landen im Abwasser. Das kann bei Mensch und Tier biologische Schäden verursachen. Die EU will daher die Konzentration von Estradiol in geklärtem Wasser möglichst auf ein Nanogramm pro Liter zu reduzieren. Bisher können Kläranlagen Estradiol aber weder messen noch entfernen.

Forscher*Innen am Karlsruher Institut für Technologie wollen das Estradiol nun unschädlich machen. Dazu beschichteten sie eine Filtermembran mit einer besonderen Chemikalie. Diese absorbiert Licht und erzeugt so hochreaktive Sauerstoffmoleküle, die das Estradiol oxidieren und so unschädlich machen so. Das Konzept funktioniere bereits gut, die Forschenden müssten die Methode jedoch weiter optimieren.

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Quelle: KIT
Bild: Markus Breig, KIT

Musik: Sven Laux