Menschen schlimmer als Meteorit [video]

Wir sind von funktionierenden Süßwassersystemen abhängig. Es ist wohl Zeit die Notbremse zu ziehen.

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Menschen schlimmer als Meteorit

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Zerstörung von Lebensräumen, Klimawandel, Übernutzung, Umweltverschmutzung und vom Menschen eingebrachte invasive Arten bedrohen die Ökosysteme. Das Artensterben schreitet rasant fort, man spricht vom 6. Großen Massensterben der Erdgeschichte.

Ist das gerechtfertigt?

Ein Team der Uni Gießen verglich das heutige Massensterben mit dem wohl bekanntesten, dem auch fast alle Dinosaurier zum Opfer gefallen sind. Das Forschungsteam ermittelten dazu das Aussterben und Neu-Entstehen von Süßwasserschnecken über die letzten 200 Millionen Jahre anhand von 3400 ausgestorbenen und lebenden Schneckenarten. Sie fanden, dass die heute beobachtete und zu erwartende Aussterbegeschwindigkeit rund 1000 Mal so hoch läge, wie damals. Damals habe es 12 Millionen Jahre gedauert, bis sich die Artenvielfalt wieder hergestellt hatte; dieses Mal würde es sehr viel länger dauern.

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Quelle: Uni Gießen
Bild: Foto: JLU / C. Albrecht
Der Volvi-See in Griechenland trocknet aufgrund übermäßiger Bewässerung für Landwirtschaft in Verbindung mit dem Klimawandel vorübergehend aus – eines von vielen Beispielen für ein Süßwassersystem unter menschlichem Druck.

Musik: Sven Laux